Ispirazione Italiana – Italienische Inspiration

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Diesmal gibt es kein Rezept, sondern ein paar Bilder und Eindrücke von unserer letzten Italienreise. Diese hat uns nach Jesolo (Lido) geführt und bevor Jemand sagt, „Oje Jesolo“, gleich vorweg – auch dort findet man urige und landestypische „Ristorante“ mit ausgezeichneten lokalen und vor allem frisch zubereiteten Speisen.

Wie jedes Jahr waren wir dort bei unserem „Lieblings-Italiener“ Mazzini (Pizzeria – Ristorante) da Marco e Martina (nahe Piazza Mazzini) und haben uns von Ihm mit ausgezeichneten italienischen Gerichten verwöhnen lassen. Eine bezaubernde Pizzeria mitten auf der Hauptstraße in der der Chef persönlich immer für seine Gäste da ist (Zitat Marco: „Hier wird noch mit Herz und Liebe gekocht“)

Mazzini
Mazzini (Pizzeria – Ristorante) da Marco e Martina

Einige bereits von uns veröffentlichte Rezepte waren bereits durch unsere oftmaligen Besuche bei Marco e Martina inspiriert, wie z.B. unser Focaccia – aber diesmal gab es wieder das Original 😉

Focaccia
Focaccia

Als Vorspeise gab es unter anderem einen Garnelen Cocktail mit frischen knackigen Salat oder aber auch ein hauchdünnes Carpaccio mit Parmigiano-Reggiano.

Aber auch typische Gerichte wie eine Pizza werden dort immer frisch zubereitet und vor allem bei Wunsch auch für zwei Personen, obwohl bei dieser Portion auch drei oder sogar vier Personen satt werden können 😉.

Pizza
Pizza für Zwei (oder mehr)

Unser Highlight ist jedoch jedes Jahr der Fisch, bzw. Meeresfrüchte. Spaghetti alla Vongole (Venusmuscheln) und Tagliatelle alla Salomone (Lachs) mit selbstgemachten Tagliatelle sind einfach der Hit. Aber auch die Lasagne (ebenfalls mit selbstgemachten Lasagneblättern), sowie Calamarie fritti sind ein Traum.

Dieses Jahr bekamen wir aber auch noch ein außergewöhnliche Besonderheit von Marco geboten. Wir konnten einen ganz fangfrischen Hummer auf Tagliatelle (selbstgemacht) und Hummer-Tomatensauce genießen – auch wenn wir beim „Hummer-Knacken“ nicht ganz sauber geblieben sind 😉. Und wie gesagt auch hier war alles frisch und perfekt zubereitet.

Hummer
Hummer mit hausgemachter Tagliatelle

Der Abschluss bildete fast immer ein Limoncello, der in tiefgefrorenen Gläsern serviert wurde.

Limoncello
Limoncello (eisgekühlt)

Diese Woche bei Marco e Martina ist für uns wie im Flug vergangen. Gerne hätten wir noch weitere Gerichte ausprobiert und gekostet, aber so haben wir wieder einen Grund nach Jesolo zu reisen und uns von unserem „Lieblings-Italiener“ verwöhnen zu lassen. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an Marco e Martina und auf viele schöne Stunden die wir dort verbringen durften

Grazie mille a voi

Tagliatelle con Prosciutto di San Daniele e Grana Padano

„Austria saluta I’Italia“

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Thema:   Italien trifft Österreich
Saison:   Frühlingsbeginn mit frischem (jungen) Spinat
Besonderheit:   Prosciutto di San Daniele und Grana Padano
Zu Beachten:   Teigwaren und Pesto muss nicht unbedingt selbst gemacht werden

Zutaten - Tagliatelle

Verwendete Produkte:

Grana Padano und Prosciutto di San Daniele
Nähere Infos gibts unter folgenden Link:
https://www.facebook.com/Prosciutto-di-San-Daniele-Grana-Padano-de-1001421069927534/?fref=ts
Übrigens einen echten Grana Padano erkennt man am speziellen Muster an der Käserinde:
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Grana Padano

Rezept:
2017-04-16 – Prosciutto San Daniele – Tagliatelle

Zubereitung:

Pasta – Tagliatelle
Das Mehl, die 5 Eier, 1 EL Olivenöl und eine Prise Salz zu einem Teig verkneten und nach Bedarf Wasser hinzugeben. Der Teig darf beim Kneten nicht an den Fingern kleben bleiben. Danach den Teig zu Tagliatelle verarbeiten (am Besten mit einer „Nudelmaschine“) und die fertigen Teigwaren zum trocken aufhängen – Die Nudeln dürfen nicht aneinander kleben – bei Bedarf beim ausrollen und schneiden immer wieder etwas mit Mehl bestauben.
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Selbstgemachte Tagliatelle schmecken am Besten!
Kurz vor dem Anrichten die Nudeln im kochenden Salzwasser „al dente“ (bissfest) kochen – Ein wenig Nudelwasser (ca. 2 Schöpfkellen) aufheben.
Petersilien-Pesto:
Die Petersilie, ein Viertel vom chinesischen Knoblauch (grob gehackt), Nüsse (grob gehackt) und 25g geriebener Grana Padano in einen Mixer geben, mit Salz und Pfeffer würzen und grob raspeln. Danach 9 EL Olivenöl hinzufügen und pürieren.
Prosciutto Pflaumen:
Die Pflaumen mit Prosciutto di San Daniele umwickeln und kurz vor dem Anrichten in einer heißen Pfanne (ohne Öl) von allen Seiten knusprig anbraten.
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den restlichen (dreiviertel) in Stücke geschnittenen chinesischen Knoblauch anbraten (bis dieser eine hellgelbe Farbe angenommen hat). Den Knoblauch (mit einem Lochschöpfer) aus dem Öl herausnehmen (kann weggeworfen werden). In dem heißen Knoblauchöl den jungen Blattspinat (ein paar frische Blätter für die Garnitur vorher beiseite geben) ganz kurz anbraten (wenige Sekunden) und sofort wieder aus dem Öl herausnehmen.
Die gekochten Nudeln mit dem Pesto und dem Nudelwasser (nach Bedarf), sowie dem gebratenen Blattspinat vermischen und auf einem Teller anrichten. Das Ganze mit dem gehobelten Grana Padano, sowie den in Stücke geschnittenen Prosciutto di San Daniele, den Prosciutto-Pflaumen und den frischen Blattspinatblättern garnieren und servieren.
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Tagliatelle con Prosciutto di San Daniele e Grana Padano

Focaccia – un viaggio in italia

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Focaccia – un viaggio in italia

Thema:   Bella Italia – Eine Reise nach Italien
Saison:   immer wenn die „Urlaubssehnsucht“ groß ist,…..
Besonderheit:   wir hatten Rosmarin aus dem Garten – frisch immer am Besten
Zu Beachten:   keine Fertigteige verwenden

Zutaten Focacciaitalia

Rezept:
Rezept – Focaccia

Zubereitung:

Mehl, Wasser, zerbröselte Hefe, Honig, Oregano und Salz (fein) auf der bemehlten Arbeitsfläche mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten (je länger umso geschmeidiger wird der Teig – es darf kein Teig mehr an den Händen kleben bleiben). Danach den Teig in eine Schüssel geben, kreuzweise einritzen und zugedeckt (Geschirrtuch) ca. 45 – 60 Minuten gehen lassen (an einem warmen Ort).
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Focaccia – Teig
Den Teig aus der Schüssel nehmen und nochmals auf einer gut gestaubten Fläche durchkneten. Danach zu einem dünnen Fladen (Pizza) ausrollen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem Stiel eines Kochlöffels Löcher in den Teig drücken. Den Teig mit Olivenöl bestreichen, mit grobem Meersalz und Rosmarinnadeln bestreuen und noch mit Wasser besprenkeln. Im vorgeheizten Backrohr (Heißluft 200°) ca. 10 Minuten backen, bis das Focaccia goldbraun wird.

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Focaccia – Buon appetito